Katze chippen lassen: Kosten, Ablauf und Pflicht

Kurz erklärt: Beim Chippen setzt der Tierarzt einen reiskorngroßen Mikrochip unter die Haut – meist seitlich am Hals. Er enthält eine eindeutige Nummer, über die deine Katze identifiziert werden kann. Der Eingriff ist kurz, schmerzarm und ohne Narkose. Mindestens so wichtig wie der Chip selbst ist die anschließende Registrierung in einem Haustierregister.
Wie funktioniert das Chippen?
Der Mikrochip ist ein winziger Transponder, der mit einer Injektion unter die Haut gesetzt wird. Er sendet selbst kein Signal, sondern wird mit einem Lesegerät ausgelesen und zeigt eine eindeutige Nummer an. Über diese Nummer lässt sich der Halter ermitteln – vorausgesetzt, die Katze ist registriert. Der Eingriff dauert nur wenige Sekunden und ist ähnlich wie eine Impfung; eine Narkose ist nicht nötig.
Ist das Chippen Pflicht?
Eine bundesweite Chip-Pflicht für Katzen gibt es in Deutschland nicht. Allerdings haben viele Städte und Gemeinden eigene Katzenschutzverordnungen, die für Freigänger eine Kennzeichnung (Chip) und Registrierung sowie eine Kastration vorschreiben. Wer mit der Katze ins Ausland reisen möchte, braucht zudem einen EU-Heimtierausweis – und dafür ist ein Mikrochip Voraussetzung. Es lohnt sich also, die Regeln deiner Gemeinde zu prüfen.
Was kostet das Chippen?
Das Chippen gehört zu den günstigeren, gut planbaren Tierarztleistungen. Die Kosten setzen sich aus dem Chip und dem Setzen samt kurzer Untersuchung zusammen und richten sich nach der Gebührenordnung für Tierärzte. Oft wird der Chip gleich bei einem ohnehin anstehenden Termin gesetzt, etwa bei einer Impfung oder Kastration.
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Ein Chip allein bringt wenig, wenn die Nummer nirgends hinterlegt ist. Deshalb solltest du deine Katze nach dem Chippen kostenlos in einem Haustierregister anmelden. Nur so kann ein Tierarzt, ein Tierheim oder eine Tierschutzorganisation dich anhand der Chipnummer finden, falls deine Katze entläuft. Halte deine Kontaktdaten dort immer aktuell.
Häufige Fragen
Was kostet es, eine Katze chippen zu lassen?
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Das Chippen ist eine günstige, gut planbare Leistung. Der Preis setzt sich aus dem Chip und dem Setzen samt kurzer Untersuchung zusammen und richtet sich nach der Gebührenordnung für Tierärzte.
Ist das Chippen bei Katzen Pflicht?
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Bundesweit nicht, aber viele Gemeinden schreiben über Katzenschutzverordnungen für Freigänger eine Kennzeichnung und Registrierung vor. Für Auslandsreisen ist ein Chip ebenfalls Voraussetzung.
Tut das Chippen der Katze weh?
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Der Eingriff ist kurz und schmerzarm, vergleichbar mit einer Impfung. Eine Narkose ist nicht nötig; oft wird der Chip bei einem ohnehin anstehenden Termin gesetzt.
Muss ich die Katze nach dem Chippen registrieren?
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Ja, unbedingt. Der Chip nützt nur, wenn die Nummer in einem Haustierregister mit deinen aktuellen Kontaktdaten hinterlegt ist – sonst kann dich niemand über die Nummer finden.
