Blutbild bei der Katze: Kosten und Anlässe

Kurz erklärt: Ein Blutbild bei der Katze kostet meist zwischen 30 und 100 €. Ein kleines Blutbild liegt häufig bei rund 20–40 €, ein großes Blutbild mit Organwerten (z. B. Niere, Leber, Schilddrüse) eher bei 50–100 €. Hinzu kommen die Blutentnahme und teils ein Zuschlag, wenn die Probe in ein externes Labor geht. Verbindlich ist die Abrechnung nach der GOT.
Was kostet ein Blutbild bei der Katze?
Wie viel ein Blutbild kostet, hängt vor allem davon ab, wie umfangreich untersucht wird. Praxen rechnen nach der GOT ab:
| Untersuchung | Was dahintersteckt | Kosten (ca.) |
|---|---|---|
| Kleines Blutbild | rote/weiße Blutkörperchen, grobe Werte | 20–40 € |
| Großes Blutbild / Organprofil | plus Niere, Leber, Eiweiß u. a. | 50–100 € |
| Spezialwerte (z. B. Schilddrüse) | einzelne Zusatzparameter | + 15–40 € |
| Blutentnahme | Handgriff plus Material | 10–25 € |
| Externes Labor | Versand und Laboranalyse | Aufschlag möglich |
Grobe Orientierung, keine verbindliche Preisauskunft. Den genauen Betrag nennt dir die Praxis anhand der GOT. Mehr im Artikel Tierarztkosten bei der Katze.
Wovon der Preis abhängt
- Umfang: Je mehr Werte bestimmt werden, desto höher der Preis.
- Inhouse oder Labor: Ein praxiseigenes Gerät liefert schnell, ein externes Speziallabor kann mehr kosten.
- Dringlichkeit: Im Notdienst gelten höhere GOT-Sätze.
- Kombination: Oft wird das Blutbild mit Untersuchung, Ultraschall oder Röntgen kombiniert.
Wann wird Blut untersucht?
Ein Blutbild gehört zu den wichtigsten Diagnose-Werkzeugen. Typische Anlässe sind unklare Krankheitssymptome, der Verdacht auf Organerkrankungen wie Niereninsuffizienz oder Diabetes, die Vorsorge bei älteren Katzen sowie die Voruntersuchung vor einer Narkose. So lassen sich Probleme früh erkennen, oft bevor die Katze sichtbar krank wirkt.
Diagnostik ist erst der Anfang – die Behandlung kann teuer werden. Lass dir unverbindlich zeigen, wie du das absicherst.
Kostenlose Experteneinschätzung anfragenKosten einordnen und absichern
Ein einzelnes Blutbild ist überschaubar. Teuer wird es, wenn es Teil einer größeren Abklärung ist oder eine chronische Erkrankung regelmäßige Kontrollen nötig macht – dann fallen die Laborkosten immer wieder an. Mit Rücklagen oder einer Katzenversicherung, die je nach Tarif Diagnostik und Behandlung übernimmt, lässt sich das planbar machen. Mehr im Bereich Kosten & Behandlungen.
Häufige Fragen zum Blutbild bei der Katze
Was kostet ein Blutbild bei der Katze?
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Ein kleines Blutbild kostet meist rund 20–40 €, ein großes Blutbild mit Organwerten etwa 50–100 €. Hinzu kommen Blutentnahme und ggf. ein Laboraufschlag. Der genaue Preis richtet sich nach der GOT und dem Umfang.
Was ist der Unterschied zwischen kleinem und großem Blutbild?
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Das kleine Blutbild betrachtet vor allem die Blutzellen. Das große Blutbild bzw. ein Organprofil bestimmt zusätzlich Werte zu Niere, Leber, Eiweiß und weiteren Organen – und kostet daher mehr.
Muss die Katze für ein Blutbild nüchtern sein?
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Für manche Werte ist es sinnvoll, dass die Katze einige Stunden nichts frisst, weil das die Ergebnisse beeinflussen kann. Ob das nötig ist, sagt dir die Praxis vorab.
Zahlt eine Katzenversicherung das Blutbild?
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Je nach Tarif kann eine Katzenkrankenversicherung Laboruntersuchungen übernehmen, besonders wenn sie Teil einer abgedeckten Behandlung sind. Was für deine Katze gilt, klärt eine unverbindliche Einschätzung.
